Wort sind mächtig. Sie kreieren. Und sie beeinflussen unsere Perspektive auf die Welt. Bei Set Your Intention habe ich deswegen ganz bewusst den Begriff Intentionen gewählt, denn in dem Format arbeiten wir mit kraftvollen Intentionen und nicht mit gesetzten Absichten. Was der Unterschied ist? Ein kleiner aber feiner: während die Intention einlädt, wirkt die Absicht abschreckend.

Am Anfang ist das Wort und die Grundenergie, die jedem Wort innewohnt. Wenn man die „Absicht“ wortwörtlich nimmt, wird deutlich, dass es eigentlich darum geht, von etwas abzusehen – es also nicht zu wollen.

Das Verlassen der Kopf-Komfortzone

Im Gegensatz dazu hat die Intention ihren Ursprung im lateinischen „in – tendere“ = in etwas hinein …  zielen, sich dehnen, strecken. Das bedeutet: Es geht darum, dass wir uns nach etwas strecken, etwas was wir scheinbar noch nicht ganz greifen können. Die Intention lässt uns über den Verstand hinausdenken, sie schafft es den denkbaren Raum auszudehnen – über die Kopf-Komfortzone hinaus. Eine Intention lädt uns ein, uns für unser Ziel zu strecken und höher zu reichen als gedacht. Sie ermöglicht es uns in etwas Neues hinein zu schreiten und Neuland zu entdecken.

Eine Intention eröffnet uns auch Hilfe von einer anderen, höheren Quelle anzunehmen. Das bedeutet, dass wir mit unserer Intention unsere Vorstellung von dem, was wir uns wünschen benennen, dann aber die Art und Weise wie dieses Ergebnis eintritt einer anderen, höheren Instanz – dem Leben, dem Universum, Gott, Spirits, der Quantenphysik, den Ahnen…. – überlassen.

Vertrauen als Basis

Wir erkennen an, dass wir aus dem Moment in dem wir uns befinden nur einen begrenzten Blick auf das was kommen mag haben. Wir können ein klares Gefühl entwickeln und ein Bild und damit den Samen legen. Aber wie die Pflanze am Ende ganz genau aussehen wird, wissen wir nicht. Damit vertrauen wir darauf, dass das, was wir formulieren eine Dynamik für das höchste und beste Gut aller entwickelt. Wir vertrauen darauf, dass der Samen den wir setzen zu einer wunderschönen Blume reift.

Hast du deine Intention gesetzt, lässt du sie los. Du gibst ab, im Vertrauen darauf, dass sich alles perfekt in deinem Sinne anordnet – so wie es für dich und das von dir erstrebte Resultat am besten passt. Und ja, das bedeutet den Samen immer wieder zu gießen – aber gleichzeitig auch einfach zu beobachten und wahrzunehmen, was passiert. Mancher Wunsch entsteht dann ganz anders als erwartet – aber mindestens ebenso gut.

  • Wie ist es dir mit deinen Intentionen in diesem Jahr ergangen?
  • Konntest du ihnen vertrauen und hast du ihnen den Raum gegeben sich frei zu entwickeln?
  • Welche von Ihnen sind wahr geworden?
  • Welche haben sich nicht ganz so entwickelt wie du gehofft hast?

Notiere dir deine Antworten und verschaff dir einen Überblick.

Wie geht es weiter?

In Set Your Intention widmen wir uns deinen Intentionen und dass diese auch in die Welt kommen. Und wir gehen deutlich tiefer, als wir es in dieser Mini-Serie könnten. Set Your Intention wird deine Perspektive auf die Welt verändern und es dir ermöglichen, dass neue Jahr zu deinem besten bisher zu machen. Versprochen. Denn nach 4 Jahren kann ich wirklich sagen: es funktioniert. Sei dabei und gönne dir das Leben, was du wirklich liebst.

Im nächsten Teil der Mini-Serie geht es um deine Zielsicherheit.

 

 

 

Photo by Denys Nevozhai on Unsplash