So schnell lassen wir uns vom Tempo unserer Umwelt mitreißen. Als ich in NYC war, ging es mir genauso. Ich habe mich von der Energie der Stadt mitreißen lassen und mich auf einmal in einem Tempo gefunden, welches gar nicht meines ist. Und: ich habe bemerkt, wie schnell ich in das allgegenwärtige Tun gekommen bin und da gar keine Zeit mehr zum Sein war.

Und dabei ist unser Sein so essentiell – vor allem und auch wenn es um Erleuchtung geht. Denn Erleuchtung kann man nicht tun, sondern man ist erleuchtet. Und es gibt in der spirituellen Welt eine Tendenz, mit der wir uns immer Richtung Transzendenz bewegen, nach oben beten, in Space meditieren. Und wir fühlen uns dort oftmals auch sehr wohl.

Der Knackpunkt dabei ist: Erleuchtung ist nur die halbe Miete. Denn: wir leben ja auf der Erde. Und da kommt dann die Verkörperung ins Spiel. Warum die Erleuchtung so gehyped wird, vor allem von maskulin geprägten Religionen, und was der Weg für uns Frauen ist, das verrate ich dir in dieser Episode.